Außerschulische Jugendarbeit

girlsday 7Es gibt keine Zensuren und kein Zeitlimit bis zum Pausenklingeln; kein Leistungsdruck und keine starre Organisationsstruktur. Die außerschulische Jugendmedienarbeit zeichnet sich im Gegensatz zur schulischen durch das Prinzip der Freiwilligkeit im Rahmen eines Freizeit-Angebots aus.

Der außerschulische Umgang mit Medien ist für Kinder und Jugendliche überwiegend spaßbestimmt. Im Unterricht dagegen werden Medien oft zum Zweck kritischer und rationaler Analysen eingesetzt. Die handlungsorientierte Position der Medienpädagogik ist weitgehend außerhalb der Schule verbreitet. Wie oben bereits erwähnt, fehlt in der Schule meist die sinnliche Komponente der Medienangebote.

Sie werden lediglich analysiert, aber nicht selbst erstellt. Es fehlt das Handlungsmoment, welches Kinder und Jugendliche von „manipulierten“ Konsumenten zu kritischen Produzenten machen könnte.